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<pre>Ã„hnlicher Meinung war auch Sportvorstand Christian Heidel, laut dem ein Unentschieden gegen das zuvor vier Ligaspiele punktlos gebliebene Augsburg „für uns sicherlich zu wenig“ war.  <p> Auch die aktuelle Heimbilanz lässt nicht darauf schließen, dass sich daran nun im fünften Anlauf zwingend etwas ändern muss; angesichts erst einer gegen den FC Schalke erlittenen Schlappe kamen die Breisgauer bislang gegen so gut wie jeden Besucher mit weitgehend heiler Haut davon.  <p>  Weil es aber auch für fast eingefahrene Erfolge keine Punkte gibt, muss nach dem jüngsten Auftritt das schon etwas weniger ruhmreiche Fazit gezogen werden, dass für den Aufsteiger selbst gegen einen denkbar schlecht aufgelegten Rekordmeister letztlich nichts ging. <p> Damit hat Mainz eine interne Lösung gefunden, denn Schwarz ist seit 2013 beim Klub und hat sich vom U19-Trainer bis zum Chefcoach der Bundesliga-Mannschaft hochgearbeitet. Mehr als zwei Jahre lang war der 38-Jährige für das zweite Team der Mainzer verantwortlich, das allerdings zuletzt absteigen musste. <p>  Um den Bremer Erfolgslauf am Samstag zu stoppen, bedarf es aber auf jeden Fall einer deutlich besseren Performance als zuletzt beim 1:1 gegen den FCA.  </pre>


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<pre>Nach einem zur Unzeit vermeldeten grippalen Infekt ist vermutlich auch Timo Werner zum Start der Rückrunde noch ein gehöriges Stück von seiner Bestform entfernt; nach einer ausgedehnten Bettruhe nahm der Stürmer erst am Dienstag das Mannschaftstraining auf.  <p> Diese erstaunliche Bilanz könnte nun gut und gerne auch im Borussia-Park wieder von maßgeblicher Bedeutung sein; zumal den Gästen auch der vor 14 Tagen eingefahrene Derby-Sieg in Frankfurt noch einmal zusätzlichen Schwung für den Endspurt verliehen hat.  <p>  Mit den zwei in Leipzig erzielten Treffern hatte sich der Elan der Niedersachsen nämlich noch lange nicht erschöpft: In der Schlussphase wurden von den 96ern mit im Minutentakt herausgespielten Großchancen auf den Ausgleichstreffer gedrängt. <p> Werder Bremen hat sich in den vergangenen Wochen in einen regelrechten Rausch gespielt. Sage und schreibe 13 Punkte erbeuteten die Hanseaten während ihrer letzten fünf „Raubzüge“. <p>  Darüber hinaus möchten die Ingolstädter ihre magere Auswärtsbilanz von lediglich drei Saisonsiegen zum Ende der Runde noch etwas aufhübschen. Der bislang letzte Auswärtsdreier der Schanzer liegt bereits rund acht Monate zurück. Damals gab es einen 1:0-Erfolg bei Werder Bremen zu bejubeln.  </pre> 


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<pre> Die letzten fünf Auftritte der 96er hatten hingegen allesamt die Marke von 2,5 Treffern geknackt.  <p> In der Folgezeit ließen es die Werks-Kicker darüber hinaus auch fernab der BayArena gern einmal nach Kräften krachen; so wurde gerade erst der gemeinhin gleichfalls als heimstark geltenden TSG Hoffenheim eine bemerkenswert deutliche 1:4-Klatsche eingeschenkt.  <p>  Im Hinblick auf die wenigen Treffer in den jeweiligen Heim- bzw. Auswärtsspielen der beiden könnten sich Torwetten anbieten. <p>  Dem kollektiven Jubel-Taumel tat das natürlich keinen Abbruch. Mit dem Sieg in Augsburg gelang ein wichtiger Schritt hinaus aus dem Abstiegssumpf. <p>  für Mainz heißt das am Samstag folglich: Ein Treffer und die Messe ist (fast) gelesen.  </pre>


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<pre> So ist es für einen Aufsteiger zwar absolut passabel, dass nach acht absolvierten Heimspielen fünf Siege zu Buche schlagen; der Löwenanteil der daheim eroberten Punkte wurde allerdings nur gegen klassische Punktelieferanten eingefahren.  <p> Der „Sport-Club“ muss offensiv wie defensiv solider werden, um wie in der Vorsaison zu Hause gegen Gladbach einen Sieg zu feiern zu können. Ein solches Abwehrverhalten wird gegen ein solch formstarkes Team wie die „Fohlen“ umgehend bestraft.   <p> Angesichts dieser Bestandsaufnahme erscheint es geradezu als alternativlos, nach dem Jahresabschluss die Lokomotive auszutauschen, die zwar für meist passable Auftritte, nicht aber für die zwingend erforderlichen Zähler garantiert. <p>  Alles in allem kann sich Pal Dardai über die sich ihm bietenden personellen Möglichkeiten somit nicht beschweren — wenngleich der Hertha am Ende einer weiteren Englischen Woche einmal mehr nicht nur taufrische Kräfte zur Verfügung stehen.  <p> Der am Ende bereits ziemlich glückliche Sieg gegen den SC Freiburg lässt uns derzeit allerdings vielmehr vermuten, dass Hoffenheim die nächsten Prüfungen nicht ohne nennenswerte Schäden übersteht – gegen die Werkself dürfte das Team nun nur der erste von etlichen Rückschlägen erwarten.  </pre>


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<pre> Am Ende blieben zwar keine Punkte, zumindest aber die Erkenntnis, spielerisch überzeugt zu haben.  <p> Ganz besonders ist diesbezüglich der Gastgeber belastet, der bei seinen jüngsten neun Auftritten lediglich ein echtes Erfolgserlebnis verbuchte; auch in den letzten vier Partien kamen für die Truppe von Dieter Hecking wieder einmal nur drei einfache Punktgewinne herum.  <p>  Zuletzt konnte Augsburg in der Saison 2011/12 in Mainz gewinnen. Damals gab es einen knappen 1:0-Erfolg zu bejubeln. Seitdem endeten alle fünf Dienstreisen zu den Rheinhessen mit einer Niederlage. <p>  Frischen Wind in der Offensive können sich die Berliner dafür von der Rückkehr ihres Kapitäns Ibisevic versprechen, der zwischenzeitlich eine in Mainz für ein Wortgefecht mit dem Schiedsrichter eingehandelte Sperre abgesessen hat.  <p> Dass die Breisgauer unangenehm sind, zeigte sich erst vor wenigen Tagen, als sie Augsburg mit einem glatten 5:1 aus dem Schwarzwald Stadion fegten.  </pre>


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